Projektablauf

Auftaktveranstaltung

Bei der Auftaktveranstaltung im Februar 2013 konstituierte sich der Beirat und es fand ein Treffen der beteiligten Hochschulen statt, bei dem der Projektablauf abgestimmt wurde.

Stellenbesetzung

Die Besetzung aller 45 Stellen im Projekt ist abgeschlossen. Da die Stellenbesetzung in 3 Kohorten erfolgte, gab es festgelegte Einstellungszeiträume. Der Einstellungszeitraum für die 1. Kohorte war zwischen 09/2013 und 03/2014, die zweite Kohorte startet zwischen 08/2014 und 11/2014 und die dritte Kohorte ein Jahr später zwischen 08/2015 und 11/2015. Die beteiligten Hochschulen entschieden selber, ob sie ihre Stellen für einen festen Fachbereich oder fachbereichsübergreifend ausschreiben wollten. Die ZAV stimmte mit den einzelnen Hochschulen die Stellenprofile ab, beriet und vermittelte geeignete schwerbehinderte BewerberInnen. Die Bewerbungen liefen über die ZAV, das eigentliche Auswahlverfahren fand an den jeweiligen Hochschulen statt.

Beschäftigungs-/ Promotionsphase

Die Promovierenden erhalten einen auf 3 Jahre befristeten Arbeitsvertrag (mit Option auf individuelle Verlängerung um bis zu zwei weitere Jahre) über eine halbe TV-L 13 Stelle. Primäres Ziel dieser Beschäftigung ist die Promotion, also die Erlangung eines Doktorgrades. In Absprache mit den betreuenden Fachbereichen können aber auch andere Tätigkeiten, wie sie für eine Qualifikationsstelle üblich sind (z.B. im Bereich der Lehre) übernommen werden. Während der Beschäftigungsphase liegt die fachliche und arbeitsrechtliche Verantwortung bei den einzelnen Hochschulen.

Zweimal innerhalb des dreijährigen Beschäftigungszeitraums soll jede und jeder Promovierende an einem Netzwerktreffen teilnehmen. Diese werden von der Universität zu Köln organisiert und dienen einerseits der Vernetzung und Weiterqualifizierung der Studierenden und andererseits der Datenerhebung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung. Die Angebote zur Weiterqualifizierung sollen in Form von Vorträgen und Workshops zu Themen wie wissenschaftlichem Arbeiten, statistischer Auswertungsmethodik, Selbstvermarktung o.ä. stattfinden. Themenwünsche können vorab mit den Promovierenden abgestimmt werden. Die Promovierenden schließen einen Kooperationsvertrag mit der Universität zu Köln ab, der die Teilnahme an den Netzwerktreffen und die Unterstützung der Evaluation beinhaltet.

Im letzten Drittel der Beschäftigungszeit erfolgt eine Beratung durch die ZAV, um Bewerbungsaktivitäten abzusprechen und die Beschäftigungsmöglichkeiten nach der Promotion abzustimmen. Diese Prozesse laufen unter Einbindung des Unternehmensforum e. V..

Sicherung der Nachhaltigkeit des Projektes

Die Ergebnisse der Projektevaluation werden bei einer Abschlusstagung der Öffentlichkeit präsentiert. Hier sollen beispielsweise Handlungshilfen, Sammlungen von Best-Practice-Beispielen etc. entstehen, die anschließend auch auf der Projekthomepage zur Verfügung stehen. Zudem wird ein Alumni-Netz aufgebaut. Dieses Netz kann schwerbehinderten AbsolventInnen entscheidende Orientierungshilfe bieten und die Erfolgsaussichten für eigene Promotionsvorhaben erheblich steigern.