Konzept

Die Projektevaluation findet prozessbegleitend, nutzenorientiert und partizipativ statt und bezieht sich auf alle drei Zielebenen des Projektes. Im Dialog mit den Projektpartnern und den Promovierenden können somit sowohl zu Beginn, als auch im Prozess selbst Zielvorstellungen konkretisiert und in den Evaluationsprozess mit einbezogen werden.

Mit einem Methodenmix aus strukturierten Erhebungsinstrumenten und –methoden (Interviews, Fragebögen, Gruppendiskussionen, Analyse der Strukturen für Schwerbehinderte an den beteiligten Hochschulen), sollen in erster Linie Gelingensbedingungen, Barrieren und Unterstützungsnotwendigkeiten bezüglich der Promotion, Weiterqualifikation und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung schwerbehinderter AbsolventInnen identifiziert werden.

Als Informationslieferanten im Evaluationsprozess dienen sowohl die Promovierenden und ihre jeweiligen BetreuerInnen an den Hochschulen als auch ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik, Interessensvertretungen etc. Im Prozess selbst besteht bereits die Möglichkeit, Evaluationsergebnisse zurückzumelden bzw. aufzugreifen. Einerseits haben die verwendeten Instrumente z.T. selbstevaluativen Charakter, andererseits sind auch aktive Rückkoppelungen geplant.

Eine besonders wichtige Rolle spielen hierbei die Netzwerktreffen, die sowohl die Gelegenheit bieten Daten zu erheben, als auch die Möglichkeit beispielsweise Unterstützungswünsche der Promovierenden in Form von Seminaren oder Vorträgen aufzugreifen. Auch auf der Projekthomepage können Informationsmaterialien und Handlungshilfen zur Verfügung gestellt werden.

Als Endprodukt der Evaluation wird ein Abschlussbericht erstellt sowie praxisnahe Handlungshilfen bzw. Informationsmaterialien für schwerbehinderte AbsolventInnen und potentielle Arbeitgeber. Die Ergebnisse werden auf der geplanten Abschlusstagung der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem wird die Homepage über das Projektende hinaus weiterhin als Kommunikationsplattform und Informationsportal zur Verfügung stehen.