Aktuelles

Als Reaktion auf die Veröffentlichung des dritten Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWin), haben Partneruniversitäten und Beiratsmitglieder des Projektes PROMI – Promotion inklusive einen offenen Brief an das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Schließung der Forschungslücke zum wissenschaftlichen Nachwuchs mit Behinderungen/chronischen Erkrankungen geschickt. 21 Institutionen unterstützen den Brief als Erstunterzeichner_innen, darunter 15 Hochschulen, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Behinderung und Studium e.V., die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks sowie das UnternehmensForum e.V. Sie können den Brief hier herunterladen.

Am 10. April 2017 hat Bernhard Schneider an der Universität Würzburg erfolgreich seine Promotion abgeschlossen. Als erster Promovend hat er im Herbst 2013 im Projekt PROMI – Promotion inklusive begonnen und ist nun auch der erste Absolvent! Das PROMI-Team freut sich sehr und wünscht alles Gute für die Zukunft! Mehr erfahren Sie hier.

Jana Bauer wird das Zerfifikat des Zero Projects überreicht.

Das Projekt PROMI – Promotion inklusive ist am 23. Februar in Wien mit dem „Zero Award“ ausgezeichnet worden. Das Zero Project versteht sich als eine Plattform, die international innovative und effektive Lösungen bewirbt, mit denen Barrieren für beeinträchtigte Menschen abgebaut werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Am 12. Januar 2017 werden Prof. Dr. Mathilde Niehaus und Prof. Dr. Thomas Kaul im Rahmen der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Diversity @ Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!“ einen Vortrag zum Thema „Teilhabe an der Forschung – inklusive Ansätze zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses“ halten. Mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe erhalten Sie hier.

Wir bedanken uns recht herzlich für das Kommen der Promovierenden, das Kennenlernen und die netten Gespräche! Auch den externen Referent_innen, die unser Treffen bereichert haben, möchsten wir Danke sagen und freuen uns über so viel Engagement!

Das neue Befristungsrecht für die Wissenschaft ist am 17. März 2016 in Kraft getreten. Es bringt viele Änderungen mit sich, neu eingefügt wird auch eine sogenannte behindertenpolitische Komponente. Die für die Qualifizierung insgesamt zulässige Befristungsdauer (Höchstdauer) von sechs plus sechs (in der Medizin neun) Jahren verlängert sich um zwei Jahre bei Vorliegen einer Behinderung nach § 2 Abs. 1 SGB IX oder bei einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung. Mehr hierzu im GEW-Ratgeber.

Am Freitag, 13. Mai 2016 wird zwischen 15 und 17 Uhr auf WDR5 in der Sendung Leonardo ein Beitrag über das Projekt PROMI – Promotion inklusive zu hören sein. Nach dem Sendetermin kann der Podcast der Sendung über folgende Adresse abgerufen werden: http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-leonardo/index.html.

In diesem neu erschienen Buch, herausgegeben von Petia Genkova und Tobias Ringeisen, werden Gegenstandbereiche aufgezeigt, in denen Diversity Kompetenz Anwendung findet. Die Projektleitung (Universität zu Köln, Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation) ist mit einem Beitrag in diesem Sammelband vertreten.

Bauer, J., Niehaus, M. & Groth, S. (2016). Diversity Kompetenz für den Übergang Studierender mit Behinderungen ins Arbeitsleben. In P. Genkova & T. Ringeisen (Hrsg.), Handbuch Diversity Kompetenz. Gegenstandsbereiche.
doi: 10.1007/978-3-658-08932-0_35-1 (Springer Reference Psychologie, S. 1–16). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

In dem neu erschienen Sammelband „Inklusive Hochschule. Neue Perspektiven für Praxis und Forschung.“ wurden zwei Beiträge veröffentlicht, die im Zusammenhang mit dem Projekt PROMI – Promotion inklusive stehen. Im ersten Beitrag gehen Jana Bauer, Susanne Groth, Mathilde Niehaus und Thomas Kaul darauf ein, welche Hürden und Herausforderungen mit einer Promotion mit Behinderungen verbunden sein können. Im zweiten Beitrag schildert eine Promovierende aus dem Projekt, Inga Scharf da Silva von der HU Berlin, anhand ihrer Bildungs- und Lebensgeschichte wie sich diese Hürden und Herausforderungen für sie selber gestaltet haben und schlägt vor, wie ein gemeinsamer Umgang mit diesen aussehen kann. Mehr Informationen zu dem Sammelband erhalten Sie hier.

Im Wintersemester 2015/2016 findet an der Humboldt Universität Berlin die Veranstaltungsreihe (Un)Möglichkeiten?! Reflexive Herausforderungen der Disability Studies” statt. Wöchentlich wechselnde ReferentInnen tragen vor und laden zur Diskussion ein. Mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Poster zu der Veranstaltung